Donnerstag, 22. Mai 2014

06.06. - 09.06.2014 - Moers Festival - Moers

Moers Festival

Lineup:
Sebastian Gramss, Marc Ribot, Han Bennink & Oscar Jan Hoogland, Ricky-Tick Big Band & Julkinen Sana, Paal Nilssen-Love, Joey Baron & Robyn Schulkowsky, Jean Louis, Orchestre National de Jazz Olivier Benoit, Sjur Miljeteig Group, The Sun Ra Arkestra, Julia Hülsmann with Theo Bleckmann & Hayden Chisholm

Datum: 06.06. - 09.06.2014
Ort: 47447 Moers
Location: Festivalhalle
Geo (long. / lat.): 6.6191554, 51.440125
Anfahrt zum Moers Festival
Preis: VVK 108 Eur | AK 120 Eur

Mehr Infos:
Festivalticker: Moers Festival
Homepage: www.moers-festival.de/


Das diesjährige 43. moers festival markiert einen Meilenstein der Festivalgeschichte: Nach vier provisorischen Spielstätten bekommt das Festival jetzt zum ersten Mal eine eigene Halle - und damit eine feste Adresse.

Was 1972 als relativ kleines Open Air Festival im Innenhof des Moerser Schlosses begann hat sich schnell zu einem international beachteten Groß-Ereignis der aktuellen improvisierten Musik entwickelt. Das moers festival stand und steht für Risikobereitschaft und den Mut zu Neuem und ist damit Garant für musikalische Entdeckungen jenseits des Mainstream. Zur Geschichte des Festivals gehören über die Jahrzehnte auch geänderte Rahmenbedingungen, unter denen das aktuelle Musikge-schehen - der Kern des Festivals - präsentiert wurde, als Open Air, in der Eissporthalle und zuletzt im großen Zirkuszelt.

Der jetzige Umzug in die dank finanzieller Unterstützung des Landes NRW und des Bundes neu ausgebaute Festivalhalle am Standort \"Solimare\" ist ein großer Schritt - in die Zukunft, mit verbesserten Produktions- und Rezeptionsbedingungen für Musiker_innen und Besucher_innen. Der Komfort insgesamt verbessert sich, und Akustik wie Sichtverhältnisse we! rden optimiert. Ein neues Areal am ehemaligen Freibad steht den Festivalbesucher_innen kostenlos als Campingfläche zur Verfügung, ein atmosphärischer Händlermarkt vor der Festivalhalle wird mit einem vielfältigen Waren- und Speisenangebot aufwarten.

Das Wichtigste jedoch ist die improvisierte Musik in all ihrer Vielseitigkeit, Eckigkeit, Schönheit, Schrägheit, Aktualität. In diesem Sinne soll das diesjährige Programm zeigen, wie lohnend der Blick auf die Entwicklung der aktuellen Musik Jahr für Jahr ist. Die vier Pfingsttage bieten die Gelegenheit, neue Entdeckungen zu machen und sich auf \'alte\' Begegnungen zu freuen - mit natürlich neuen Projekten. Im Zentrum stehen die aktuellen Arbeiten von Musiker_innen aus der ganzen Welt, die Schwerpunkte in diesem Jahr bilden Europa, die USA und Brasilien. Ein einmaliger Zuschuss der Kulturstiftung des Bundes zur Eröffnung der Festivalhalle ermöglicht die Einladung von sieben Großbesetzungen (\"Big line ups\") aus Finnland, Norwegen, Frankreich, den USA, Brasilien und Israel. Dazu im - zumindest äußerlichen - Gegensatz stehen vier Duos mit Schlagzeugbeteiligung. Das fulminante Eröffnungskonzert ist in Teilen einem der Festivalgründer, dem verstorbenen Wuppertaler Bassisten Peter Kowald gewidmet, der in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden wäre.


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